Gouvernementalita t und Kindheit
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In der neueren Kindheitssoziologie versteht sich Kindheit nicht mehr als naturgegebene Tatsache. Es gilt Kindheit, Erwachsensein, Erwachsenwerden etc. in gegebene soziale Zusammenha nge einzuordnen und a hnlich wie Geschlechterverha ltnisse als Prinzipien symbolischer Ordnungsweisen zu fassen. Somit werden Generationenverha ltnisse …
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In der neueren Kindheitssoziologie versteht sich Kindheit nicht mehr als naturgegebene Tatsache. Es gilt Kindheit, Erwachsensein, Erwachsenwerden etc. in gegebene soziale Zusammenha nge einzuordnen und a hnlich wie Geschlechterverha ltnisse als Prinzipien symbolischer Ordnungsweisen zu fassen. Somit werden Generationenverha ltnisse als historisch entstandene analysiert, die in ihrer Binarita t (mit allen Widerspru chen) u ber Diskurse und Praktiken ihren sozialen Sinn erhalten. Die Relation zwischen Erwachsenen und Kindern ist dabei als strukturelles Machtverha ltnis zu sehen, das beeinflusst wird durch u bergeordnete politische und o konomische Zusammenha nge. Dem Anspruch pa dagogischer Autonomie und Freiheit und einer Erziehung zu Autonomie und Freiheit muss somit kritisch begegnet werden. Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Soziologie und der Pa dagogik sowie an PraktikerInnen im Bereich der Kindheits- und Kultursoziologie.
Margaret's verdict
"In der neueren Kindheitssoziologie versteht sich Kindheit nicht mehr als naturgegebene Tatsache. Es gilt Kindheit, Erwachsensein, Erwachsenwerden etc. in gegebene soziale Zusammenha nge einzuordnen und a hnlich wie Geschlechterverha ltnisse …"
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