„Ich will ja gar nicht auf der logischen Höhe meiner Zeit stehen“
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Eine zeit- und kulturkritische Biographie der zu Unrecht vergessenen deutsch-jüdischen Dichterin und späteren Frau Gustav Landauers. Der erste Teil schildert die leidenschaftliche Werbung des Dichters Richard Dehmel um die eigenartig schweigsame Frau, die eine große geistige Ausstrahlungskraft besaß, ohne jedoch …
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Eine zeit- und kulturkritische Biographie der zu Unrecht vergessenen deutsch-jüdischen Dichterin und späteren Frau Gustav Landauers. Der erste Teil schildert die leidenschaftliche Werbung des Dichters Richard Dehmel um die eigenartig schweigsame Frau, die eine große geistige Ausstrahlungskraft besaß, ohne jedoch ins Licht der Öffentlichkeit zu treten. Ihr Begriff der „Frauenlogik“ verteidigt die weiblichen Werte sowohl gegen männliche Autorität als auch gegen eine falsch verstandene vermännlichende Frauenemanzipation. Im Berlin der Jahrhundertwende kam es zur schicksalhaften Begegnung mit Gustav Landauer. Sie hat dessen Leben und Werk nachhaltig beeinflußt, indem sie – ohne sich selbst je als Anarchistin zu bezeichnen – den Ideen seines spirituellen Anarchismus auf einer tieferen Ebene nahestand. Sie übersetzte u.a. Petöfi, Poë, Rossetti und Verlaine ins Deutsche; ihre Übertragung von Oscar Wildes „Salome“ diente Richard Strauss als Textgrundlage für seine gleichnamige Oper.
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