Leben ohne Chef und Staat
por Horst Stowasser
Dieses Buch ist eine leicht zu lesende Einführung in das Thema der Anarchie. Allerdings nicht in die verschiedensten theoretischen Strömungen des Anarchismus, sondern es stellt einfach eine angerissene Sammlung von anarchistischer Geschichte im Laufe der Zeit dar. Stowasser geht bei …
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Dieses Buch ist eine leicht zu lesende Einführung in das Thema der Anarchie. Allerdings nicht in die verschiedensten theoretischen Strömungen des Anarchismus, sondern es stellt einfach eine angerissene Sammlung von anarchistischer Geschichte im Laufe der Zeit dar. Stowasser geht bei jedem Kapitel nach dem gleichem sichtbar getrennten Schema vor: Erst wird eine Anekdote, eine Geschichte erzählt, dann die geschichtlichen Hintergründe ausgebreitet und danach eine persönliche Moral bzw. eine gezogene Lehre des Autors. Die behandelten anarchistischen Geschichten sind die Machnowschtschina in der Ukraine zwischen den Weltkriegen, der argentinische Anarchismus in der zu Beginn des 20. Jahrhunderts und der Attentäter Simón Radowitzky, Johann Most und die Sozialdemokratie in den Gründerjahren, Erlebnisse einer anarchistischen Kommune in Uruguay, die Spanische Revolution im Bürgerkrieg und Buenaventura Durruti, die anarchistische Revolte im Kohlerevier und schließlich gelebte Solidarität in Mexiko.
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