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Wettkampf der Nationen

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Sobre o livro

In jüngerer Zeit wird in den Sozialwissenschaften die Ansicht vertreten, daß Nationen Erzeugnisse der Moderne sind. Caspar Hirschis These lautet gegenläufig, daß die Nationalisierung Europas ein diskontinuierlicher Prozeß von langer Dauer gewesen sei. In Deutschland kam den Humanisten besondere Bedeutung zu, die antike Politikdiskurse neu kombinierten, die im Mittelalter in die königliche Propaganda eingeflossen waren. Der bipolaren Auffassung des Fremden stellten sie eine multipolare an die Seite: Die eigene Nation steht nicht mehr Heiden oder Barbaren gegenüber, sondern einer Vielzahl von Kollektiven, die kategorial gleich sind: Nationen. Dieses Gleich-zu-gleich führt zum Konzept einer umfassenden Konkurrenz. Diskurse entstehen, die die Überlegenheit der eigenen Nation beweisen sollen, und verleihen jeder Nation ein »Gesicht«.

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OpenLibrary OL12800399W
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