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Sachfragen und Glücksfragen

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Sachfragen sind wahrheitsfähig. Glücksfragen nicht. Mit der Absage an dieses Theorem stellt der Autor eine grundlegende Weichenstellung im Denken der Moderne in Frage. Mit Ende des 18. Jahrhunderts beginnt sich ein Theorem, die "Asymmetrie", in das abendländisch-philosophische Denken einzuschreiben, das …

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Sachfragen sind wahrheitsfähig. Glücksfragen nicht. Mit der Absage an dieses Theorem stellt der Autor eine grundlegende Weichenstellung im Denken der Moderne in Frage. Mit Ende des 18. Jahrhunderts beginnt sich ein Theorem, die "Asymmetrie", in das abendländisch-philosophische Denken einzuschreiben, das Glücksfragen im Gegensatz zu Sachfragen als nicht objektivierbar begreift. Mit der Folge, dass sich die Wissenschaft zu einem Ausschluss von Glücksfragen aus ihrem Beantwortungsbereich zwingt, und dadurch, weil dieser Ausschluss nicht gelingt, ihre Glücksarbeit immer tiefer in den diskursiven Untergrund treibt. Demgegenüber wird hier argumentiert, dass Sach- und Glücksfragen denselben erkenntnis-theoretischen Boden einer "unhintergehbaren Transzendentalität" des Wissens und somit die gleiche Un/Möglichkeit ihrer wissenschaftlich objektiven Beantwortbarkeit teilen. Beide sitzen im selben epistemologischen Boot. Es wird im Anschluss gezeigt, dass die Asymmetrie, deren historisches Auftreten auf dem Hintergrund der philosophisch offiziellen Beglaubigung eines Interessengegensatzes zwischen individuellem und kollektivem Glück erfolgt, eine Rechtsordnung stiftet, die das Recht auf Toleranz gewährt, damit jedoch ebenfalls das Recht auf Indifferenz erzeugt. Und die Frage ist, inwieweit der Schritt der Re-Symmetrisierung von Glücks- und Sachfragen eine Behebung dieses Folgeproblems in Aussicht stellt. Inhalt Einleitung - Das theoretische Verdikt der Asymmetrie Erster Teil - Auf dem Weg zur Re-Symmetrisierung 1.1 Lyotard - "Die Lage des Wissens in den höchstentwickelten Gesellschaften" 1.2 "Auf dem Rücken von Schildkröten" oder Die Relativität des Wissens 1.3 Lepenies und Hirschman - "Das Ende einer Programmatik moderner Wissenschaft" 1.4 Clifford - "Über ethnographische Allegorie" 1.5 Weber - Das Wertfreiheitspostulat 1.5.1 "Das unendliche Missverständnis" 1.5.2 Der (un)heimliche Wiederholungszwang der Asymmetrie Zweiter Teil - Die historische Genese der Asymmetrie 2.1 Hume - "Der unbezweifelbare philosophische Grundsatz" 2.2 Herder - "Welches in der Geschichte wohl das glücklichste Volk gewesen?" 2.3 Aristoteles und Kant - Die philosophische Beglaubigung des Interessengegensatzes zwischen individuellem und kollektivem Glück Nachspiel - Vom Glück und Unglück der Asymmetrie

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Margaret's verdict

"Sachfragen sind wahrheitsfähig. Glücksfragen nicht. Mit der Absage an dieses Theorem stellt der Autor eine grundlegende Weichenstellung im Denken der Moderne in Frage. Mit Ende des 18. Jahrhunderts beginnt sich …"

— Margaret

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