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Paradiesische Aussichten

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Vielleicht laufen die Dinge ja doch irgendwohin: Die 15-jährige Marokkanerin Doria lebt mit ihrer Mutter in der Pariser Banlieue. Seitdem sie ihr Vater verlassen hat, um mit einer jüngeren Frau doch noch einen Sohn zu zeugen, leben die beiden von …

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Vielleicht laufen die Dinge ja doch irgendwohin: Die 15-jährige Marokkanerin Doria lebt mit ihrer Mutter in der Pariser Banlieue. Seitdem sie ihr Vater verlassen hat, um mit einer jüngeren Frau doch noch einen Sohn zu zeugen, leben die beiden von der Sozialhilfe. Als Analphabetin kann die Mutter nur gerade als Zimmermädchen etwas Geld verdienen. Doria muss auf Anraten der Schule wöchentlich zu Madame Burlaud, der Schulpsychologin. Wahrlich paradiesische Aussichten! Ironie und Witz prägen diesen etwas schnoddrig geschriebenen Erstlingsroman von Faïza Guène, Tochter einer algerischen Einwandererfamilie. Die Sprache hat nichts Anbiederndes, sondern ist Ausdruck einer authentischen Gedanken- und Gefühlswelt. Doria ist sich der verschiedenen sprachlichen Facetten durchaus bewusst und weiss während den Sitzungen mit Madame Burlaud tunlichst gewisse Ausdrücke zu vermeiden. Der Roman lässt Hoffnung aufkeimen, denn Mutter und Tochter schaffen es aus dem Kreis der Schicksalsergebenheit heraus zu kommen. Für Jugendliche Leser/-innen, die gerne etwas Authentisches lesen, ist der Roman sehr zu empfehlen. Ab 12 Jahren, ausgezeichnet, Elisabeth Tschudi-Moser.

M

Margaret's verdict

"Vielleicht laufen die Dinge ja doch irgendwohin: Die 15-jährige Marokkanerin Doria lebt mit ihrer Mutter in der Pariser Banlieue. Seitdem sie ihr Vater verlassen hat, um mit einer jüngeren Frau …"

— Margaret

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